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Das Team des Kafi Stock freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher im Adventscafé.
Bereits zum zweiten Mal verwandelt sich das ehemalige Restaurant Rebstock zur Weihnachtszeit in ein Adventscafé. Die Erfolgsgeschichte aus dem letzten Jahr findet damit eine Fortführung. Erneut soll der Erlös sozialen Institutionen zugutekommen.
Rebstein Nicht nur wegen der winterlichen Temperaturen macht sich in Rebstein bereits im November Weihnachtsstimmung bemerkbar. Im ehemaligen Restaurant Rebstock wird einem beim Betreten schnell warm ums Herz: Glänzende Lichterketten und liebevoll arrangierte Details verwandeln das Lokal in ein heimeliges Weihnachtsbijou.
Bereits zum zweiten Mal heissen die Initiantinnen Aurelia Keel und Claudia Peter vom 25. November bis 20. Dezember Gäste im Adventscafé «Kafi Stock» willkommen. Dieses Jahr verstärkt Dekorateurin Claudia Benz das Kernteam. Und auch Koch Marcus Marxer ist wieder mit dabei und wird dafür sorgen, dass die Besucherinnen und Besucher neben Kaffee und Kuchen auch herzhafte Speisen – unter anderem auch wieder seine beliebten Capuns – geniessen können. Damit der Betrieb reibungslos läuft, engagieren sich zudem 33 freiwillige Helferinnen und Helfer sowie 25 Kuchenbäckerinnen und -bäcker.
Ursprünglich war das Kafi Stock als einmalige Aktion gedacht. Doch nach der Premiere im vergangenen Jahr war rasch klar, dass es weitergehen würde: Die Besucherzahlen waren hoch, die Rückmeldungen überwältigend. «Viele haben schon damals gefragt, ob es das Adventscafé in diesem Jahr wieder geben wird», sagt Claudia Peter. Besonders in Erinnerung blieb dem Team ein Kuchenbäcker, der aus Dankbarkeit nach der Schliessung des Kafi Stock selbst gebackene Cantucci vorbeibrachte. Solche Gesten seien es, die sie motivierten, sagt Aurelia Keel. Denn Lohn erhalten weder die Initiantinnen noch der Koch oder die Freiwilligen. Und trotzdem mache sich die Arbeit mehr als bezahlt: «Es gibt nichts Schöneres als strahlende Kundinnen und Kunden», sagt Claudia Benz.
Das Kafi Stock ist als gemeinnütziges Projekt organisiert. Der gesamte Gewinn wird an wohltätige Institutionen in der Region gespendet. 26'500 Franken waren es im vergangenen Jahr. Wohin die Spenden dieses Mal fliessen werden, steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass wieder regionale Projekte profitieren. Dass das Café damit bewusst einen Gegenpol zum weihnachtlichen Konsumtrend setzt, ist dem Team wichtig.
Trotz fehlender Entschädigung habe die Suche nach Freiwilligen auch dieses Mal keine Mühe bereitet, sagt Aurelia Keel. Viele aus dem Vorjahr seien wieder dabei, dazu kommen einige neue Gesichter. «Es hat sich im Dorf herumgesprochen», sagt sie.
Dass das Adventscafé erneut stattfinden kann, liegt nicht zuletzt am Engagement der Ortsgemeinde. Sie stand bereits bei der Premiere als Unterstützerin hinter dem Projekt und ist in diesem Jahr nun offiziell Veranstalterin. Nur weil sie die Räumlichkeiten des Restaurants Rebstock gratis zur Verfügung stellt, ist der Betrieb überhaupt möglich. «Sonst wäre das finanziell nicht machbar», sagt Claudia Peter.
Für den Ortsverwaltungsrat war es eine Selbstverständlichkeit, dass man dem Team des Kafi Stock wieder mit Rat und Tat unter die Arme greifen würde. Denn ein aktives Dorfleben und die Unterstützung von Freiwilligenarbeit sind ganz im Sinne des Ortsverwaltungsrats. «Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr ist der Ortsverwaltungsrat sehr erfreut, dass das Adventscafé im Rebstock auch dieses Jahr wieder öffnet», sagt Jürg Hengartner, Präsident der Ortsgemeinde Rebstein. Die Ortsgemeinde als Eigentümerin des ehemaligen Restaurant Rebstock freue sich, dass die Liegenschaft genutzt werden könne. Die positive Ausstrahlung in der Adventzeit gehe über Rebstein hinaus und so könne vielen Menschen eine kleine Freude in der Vorweihnachtszeit gemacht werden. «Was will man mehr als Ortsgemeinde?»
Hengartner betont: Die eigentlichen Lorbeeren gebühren dem Team. Der Ortsverwaltungsrat unterstütze lediglich «ein bisschen» im Hintergrund. «Ohne die vielen engagierten Menschen, die so viel Zeit, Herzblut und Leidenschaft investieren, wäre dieses Projekt nicht möglich. Ihnen gilt unser grosses Dankeschön.»
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag jeweils von 14 bis 20 Uhr
Samstags jeweils von 10 bis 16 Uhr
Spezielle Anlässe:
Adventskranzverkauf der Samariter vor dem Kafi Stock:
Freitag, 28. November von 14 bis 16 Uhr und Samstag, 29. November von 10 bis 16 Uhr
Am Weihnachtsmarkt vom Mittwoch, 3. Dezember ist das Kafi von 14 bis 23 Uhr geöffnet.
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