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Alexander Herzog tritt im zweiten Wahlgang nicht mehr an. z.V.g.
Im Kampf um das Gemeindepräsidium St.Margrethen streichen zwei Kandidierende die Segel. Sowohl FDP-Politiker Alexander Herzog als auch Überraschungskandidat Stefan Kästli treten im zweiten Wahlgang nicht mehr an.
St.Margrethen Nachdem am Sonntag keiner der fünf Kandidaten das absolute Mehr erreicht hat, kommt es in St.Margrethen am 30. November zum zweiten Wahlgang. Während bereits am Sonntag klar war, dass SP-Politiker Armin Hanselmann mit dem Spitzenergebnis aus dem ersten Wahlgang und Andreas Trösch, der am zweitmeisten Stimmen erhielt, erneut antreten würden, mussten die drei weiteren Kandidaten zuerst ihre Chancen abwägen.
Nun steht fest: Alexander Herzog und Stefan Kästli treten nicht mehr an. Herzog, der vor dem ersten Wahlgang noch als Favorit galt, sah aufgrund des grossen Rückstand wohl keine realistische Chance mehr. "Der am Sonntag erzielte dritte Platz freut mich, er reicht aber zur Erfüllung meines Wunsches nicht aus", schreibt er in einer Mitteilung. Der Wahlsonntag habe gezeigt, dass die beiden lokal verankerten Kandidaten aus St.Margrethen deutliche Vorteile hatten. "Ich gratuliere ihnen zu diesem Resultat und ziehe mich hiermit offiziell aus dem Wahlkampf zurück."
Etwas weniger überraschend nimmt sich auch Stefan Kästli wieder aus dem Rennen. Er hatte seine Absicht zu kandidieren erst etwas über zwei Wochen vor dem ersten Wahlgang bekannt gegeben und blieb deshalb chancenlos. "St. Margrethen liegt mir weiterhin sehr am Herzen, und ich bleibe engagiert für unsere Gemeinde – vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt in einer anderen Rolle", sagt er.
Erneut antreten wird hingegen der parteilose Patrick Bollhalder. Dies, obwohl er im ersten Wahlgang deutlich hinter Armin Hanselmann und Andreas Trösch zurückblieb. Das Rennen um die Nachfolge von Reto Friedauer wird somit am 30. November zum Dreikampf. Armin Hanselmann steht dabei auf der Pole Position. Nicht nur, weil er im ersten Wahlgang mit deutlichem Abstand am meisten Stimmen auf sich vereinen konnte, sondern auch deshalb, weil sich die Stimmen im bürgerlichen Lager erneut auf zwei Kandidaten verteilen dürften.
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