Beat Drittenbass
lanciert in der Ostschweiz Veranstaltungen für die ältere Generation
Am vergangenen Mittwochabend lud die Stadt Altstätten zur Informationsveranstaltung zu den Begleitmassnahmen der Ostumfahrung.
Altstätten Mit der Ostumfahrung soll der Verkehr an den Siedlungsrand von Altstätten verlagert werden. Dadurch würden unter anderem Quartiere entlastet, die Industrie besser erschlossen. Zudem gebe es weniger Lärm und Schadstoffe für die Wohngebiete. Damit die geplante Ostumfahrung jedoch die gewünschte Wirkung erzielt, sind Begleitmassnahmen zwingend. Konkret ging es bei der Veranstaltung um die Bahnhof-, Kriessner-, Kesselbach- und Feldwiesenstrasse. Diese Strassen wurden von Tobias Etter, Projektleiter der B+S AG unter die Lupe genommen. Dabei wurden Punkte wie die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, ein attraktives Fussweg- und Velonetz, die Reduzierung von Schleich- und Durchgangsverkehr, eine Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Stärkung und Erhaltung der räumlichen Qualitäten und die Schaffung von Grünstrukturen angeschaut.
Der verschieden ausgelegte Handlungsbedarf der vier betroffenen Strassen wurde von Etter beschrieben und anhand von Stimmungsbildern aufgezeigt. «Wir wollen die Strassen nachhaltig aufwerten. Nicht bloss Asphalt durch Asphalt ersetzen», betont Ruedi Mattle, Stadtpräsident von Altstätten. Damit die Planung auch von den Altstätterinnen und Altstätter mitgestaltet werden kann, wurden an der Informationsveranstaltung bereits Stellwände mit den Stimmungsbildern aufgestellt. Zudem findet die Bevölkerung unter www.mitwirken-altstaetten.ch eine kurze und lange Umfrage, wo möglichst viele Meinungen zu den erstellten Stimmungsbildern erfasst werden sollen. «Uns ist es wichtig, dass möglichst viele bei der Mitwirkung mitmachen», betont Elisabeth Goerens, Projektleiterin der Stadt Altstätten. Dass die Neugestaltung der Strassen bereits am 18. März für Diskussionsstoff sorgte, zeigte sich in der Fragerunde, die bereits rege genutzt wurde.
Die Überlegungen, welche sich die Altstätter Bevölkerung macht, sollen nun in der Mitwirkung online zusammengefasst und bearbeitet werden. Diese läuft noch bis am Donnerstag, 30. April.
Von Manuela Müller
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