Beat Drittenbass
lanciert in der Ostschweiz Veranstaltungen für die ältere Generation
Die Rhyboot-Verantwortlichen freuen sich mit Gästen aus der Politik und mit den Architekten auf den Baustart. (v.l.n.r.) Daniel Büchel (Leiter Arbeit), Claudius Lauterbacher (Leiter Amt für Soziales, Kanton St.Gallen), Bruno Seelos, Präsident Verein St.Galler Gemeindepräsiden, Sektion Rheintal), Ruedi Mattle (Präsident Verein St.Galler Rheintal), Patrick Benz (Geschäftsführer Rhyboot), Urs Lüchinger (Gemeindepräsident Balgach), Meinrad Gschwend (Präsident Baukommission Rhyboot), Birgit Gams (Leiterin Wohnen), Andreas Fankhauser (Architekt, GFF Architekten), Silvan Rutz (Bauleiter, GFF Architekten). z.V.g.
Mit der Grundsteinlegung am Mittwoch, 11. März wurde offiziell mit den Bauarbeiten für das neue Wohnheim Wyden begonnen.
Balgach Mit dem Wyden-Neubau werden 20 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen. Mit der symbolischen Grundsteinlegung wurde offiziell mit den Bauarbeiten begonnen. Die Vorfreude ist bei den zukünftigen Bewohnern riesengross. In einem feierlichen Akt wurde kürzlich eine «Zeitkapsel» gefüllt und in das Fundament eingebaut.
Nach den Abbruch- und Aushubarbeiten konnte offiziell mit dem Bau des neuen Wohnheims begonnen werden. Im Verlaufe der nächsten zwei Jahre entsteht ein modernes Gebäude, das 20 Menschen mit Behinderung ein Daheim bieten wird. Aktuell wohnen die Leute im Sinne einer Zwischenlösung im ehemaligen Alters- und Pflegeheim Augiessen in Widnau. Auch während der Bauzeit läuft in der Wyden der Arbeitsbereich mit Landwirtschaft, Garten und Holzwerkstatt weiter. Insgesamt wird allein der Wyden 70 Personen eine geschützte Arbeitsstelle geboten.
Der Verein Rhyboot rechnet mit Kosten von rund 14,3 Millionen Franken. Nur ein Teil dieser Summe wird über ein Darlehen des Kantons finanziert. Um den Rest finanzieren zu können, hat der Verein eine Spenden-Aktion gestartet. «Wir spüren ein grosses Wohlwollen der Bevölkerung», führt Geschäftsführer Patrick Benz aus. Deshalb sei man optimistisch, dass das Spendenziel erreicht werden könne.
Bei der Grundsteinlegung gaben Mitarbeitende und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner der Wyden ihrer Freude Ausdruck. Gruppen aus den verschiedenen Arbeits- und Wohnbereichen befüllten eine «Zeitkapsel». Bunte Kreationen mit Wünschen für die Zukunft, aber auch sowie Fotos und Objekte, die künftigen Generationen zeigen sollen, wie 2026 in der Wyden gelebt und gearbeitet worden ist. In einem feierlichen Akt wurde eine Milchtanse, die als Zeitkapsel dient, in der Baugrube platziert.
Alle waren sich einig: Die Wyden ist ein Ort, an dem sich Menschen mit Behinderung wohl fühlen, ein Wohn- und Arbeitsort, der einerseits Sicherheit und Geborgenheit bietet. Ein Ort, der mit dem Neubau nachhaltig aufgewertet wird.
pd
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